Bericht aus dem Kirchengemeinderat

von Werner Kraibühler
 
Die Mitglieder aus dem Kirchengemeinderat freuen sich, dass wir ein Projekt zu einem guten Abschluss bringen konnten, das uns seit jetzt einem Jahr immer wieder beschäftigt hat: Die Orgelrenovierung. Am Anfang stand der Schock; unsere Orgel schimmelt, die Ungewissheit wie hoch werden die Kosten liegen, haben wir das Geld dafür? Nach und nach sah man klarer. Im März dieses Jahres lagen die Kosten fest und die Renovierung wurde in Auftrag gegeben. Diese wurde im Juni durchgeführt und planmäßig mit dem Fest zur Orgel-Wiedereinweihung Anfang Juli abgeschlossen. Damit war aber die Rechnung noch nicht bezahlt. Wir wussten von Anfang an, dass wir von keiner Seite mit Zuschüssen rechnen konnten und die Kosten selber tragen mussten. Heute können wir jedoch dankbar sagen: Die Rechnung ist bezahlt.
Angefangen hat der Frauenkreis am letztjährigen Weihnachtsmarkt, der seine Einnahmen spendete. Zum guten Schluss kamen wir mit dem Opfer des gemeinsamen Benefizkonzerts der Kantorei und des Posaunenchors Ende Oktober auf Spenden von insgesamt rund 23.500 Euro. Und dies entspricht den gesamten Kosten der Orgelrenovierung. Dazwischen durften wir noch großzügige Spenden von Einzelpersonen, den Freiwilligen Gemeindebetrag, Opfer von Konzerten und aus verschiedenen anderen Veranstaltungen entgegennehmen.
Uns vom Kirchengemeinderat bleibt nur noch zu staunen und allen herzlich zu danken, die sich für die Orgelrenovierung eingesetzt haben. Sei es durch tatkräftige Mitarbeit bei der Orgelrenovierung und bei den Veranstaltungen, durch Besuche der Konzerte und Feste und auch für jedes Gebet. Uns zeigt das auch, und das macht uns schon ein bisschen stolz, dass die Dornhaner zu ihrer Kirche stehen und gerne (auch im übertragenen Sinne ) die Ärmel hochkrempeln und mit anpacken.

Die evangelische Landeskirche hat 2012 zum Jahr des Gottesdienstes erklärt. Dies soll eine Anregung an die Gemeinden sein, neue Formen des Gottesdienstes auszuprobieren und auch kleine oder größere Veränderungen an der Liturgie vorzunehmen. Diese Veränderungen sollen zunächst zeitlich begrenzt sein, können aber auch fest übernommen werden.Wir haben momentan vor, in der Passionszeit die Gottesdienstliturgie vorübergehend etwas zu verändern und evtl. gemeindeübergreifend verschiedene Arten von Ostergottesdiensten anzubieten. Dazu werden wir zu gegebener Zeit mit einem Flyer informieren.
Ein Gedanke des Jahres des Gottesdienstes ist auch, dass die Gemeindeglieder Wünsche und Anregungen zur Gottesdienstgestaltung einbringen können und sollen. Auch musikalische Beiträge sind immer willkommen. Wenn Sie also eine Idee haben, wenden Sie sich einfach an das Pfarramt oder ein Mitglied des Kirchengemeinderats. Allerdings freuen wir uns nicht nur im Jahr 2012 darüber, sondern auch in jedem Jahr. Also nicht wundern, wenn der Ablauf im Gottesdienst mal etwas ungewohnt erscheint; machen wir es einfach wie schon Paulus sagte: "Prüfet aber alles und das Gute behaltet" (1. Thessalonicher 5, 21).