Aufruf zur 53. Aktion "Brot für die Welt"

(von Beate Pfau)

In vielen Entwicklungsländern stellt Land die Lebensgrundlage für die Menschen dar. In den meisten ländlichen Gebieten ist ein Stück Land oft die einzige Möglichkeit, sich und die Familie ernähren zu können. Grund und Boden im eigenen oder im gemeinschaftlichen Besitz - das ist für viele "Grund zur Hoffnung".
Die Hälfte aller hungernden Menschen auf der Welt sind Kleinbauernfamilien, die nicht genügend fruchtbares Land zum Leben haben. Großgrundbesitzer und Konzerne aus dem Inund Ausland, manchmal sogar fremde Staaten, verfügen dort über riesige Ländereien.

Wo zum Beispiel in großen Mengen Zuckerrohr für unseren "Biosprit" wächst, dort kann die Ernährung für die einheimische Bevölkerung nicht mehr gesichert werden. Es darf um Gottes Willen nicht sein, dass die Ärmsten der Armen aufgrund von Profitinteressen anderer ihr Land verlieren. "Brot für die Welt" setzt sich weltweit für die Kleinbauernfamilien ein.
Auch Sie können dazu beitragen: Machen Sie mit bei der 53. Aktion "Brot für die Welt".