Kindergarten-ABC


 
 
A:     AUFSICHTSPFLICHT

Für die Kindergartenzeit stehen die Kinder unter der Aufsicht der Erzieherinnen. Diese beginnt in den Räumlichkeiten und endet, wenn das Kind abgeholt wird.



B:     BILDERBÜCHER

Bilderbücher sind ein wichtiger Bestandteil im Kindergarten. Den Kindern stehen während dem Freispiel verschiedene Bücher zur Verfügung, die verschiedene Themen beinhalten.



B:     BAUERNMARKT
 
Zweimal jährlich ist unser Kindergarten mit einem Stand auf dem Bauernmarkt vertreten. Hier verkaufen wir zugunsten des Kindergartens selbstgebackene Kuchen, Rote Würste und Getränke.
Meist bieten wir noch eine gebastelte Kleinigkeit an. Diese Aktion kann allerdings nur durchgeführt werden, wenn sie uns durch ihre Mitarbeit unterstützen.
Von dem erwirtschafteten Geld können wir dann für die Kinder zusätzlich
Spielmaterial anschaffen.



C:     CHEF

Frau Pfarrerin Susanna Herr
Stellvertretend 2. Vorsitzender des Kirchengemeinderates
Peter Klein



D:     DRECKIGE  HOSEN

... so was gibt’s auch bei uns und sollte akzeptiert werden.
Ziehen sie Ihr Kind deshalb immer der Witterung entsprechend an, denn wir gehen bei jedem Wetter raus.



E:     ELTERNARBEIT

Elternarbeit heißt für uns, dass wir Kontakt zu den Eltern haben, miteinander im Gespräch bleiben und die Kindergartenzeit gemeinsam gestalten und erleben.
Dies geschieht durch:
Themenabenden: Verkehrserziehung, Fernseherziehung, gesunde Ernährung, Spracherziehung...
Bastelabende: Ostern, Weihnachten, Schultüten...
Papaabende/Tage: Drachen basteln, Laternen basteln...
Feste: Laternenfest, Sommerfest...
Natürlich gibt es noch weitere Aktivitäten übers Jahr, die sehr unterschiedlich sein können und wir dies auch flexibel handhaben.
Ein gutes Miteinander kann nur gelingen, wenn auch Interesse von Seiten der Eltern gezeigt wird.












E:     ENTWICKLUNGSGESPRÄCHE

Einmal jährlich bitten wir sie als Eltern sich Zeit zu nehmen für ein gezieltes Entwicklungsgespräch. Es ist wichtig, die Kinder frei und gezielt zu beobachten um ihre Stärken und Interessen kennen zulernen oder in manchen Bereichen auch ganz bewusst zu fördern.
Hierbei bitten wir sie, dass sie um den Zeitpunkt des Geburtstages ihres Kindes auf uns zu zukommen, damit wir einen geeigneten Termin festmachen können. Dieser Termin kann relativ flexibel gelegt werden, d.h. während und nach der Betreuungszeiten des Kindergartens.


F:     FESTE / FEIERN

Im Laufe des Jahres werden verschiedene Feste gefeiert.
z.B. Erntedankfest, Laterne, Nikolaus...
Alternativ zu Fasching feiern wir mit den Kindern ein „Besonderes“ Fest zu einem Thema. Dies muss aber nicht immer an Fasching sein, sondern orientiert sich an der momentanen Planung.
Die restlichen Feste variieren jährlich und werden meist unterschiedlich gestaltet und gefeiert, damit keine Langeweile entsteht.



F:     FREISPIEL

Das Freispiel bedeutet für das Kind freie Wahl von Beziehungen zu einzelnen Kindern, zu einer kleinen Gruppe, zum Erwachsenen, freie Wahl des Materials, des Spielinhaltes.
In der Freispielphase werden Kinder dazu angeregt, Eigeninitiative zu entwickeln und sich in Selbständigkeit zu üben. Sie haben Gelegenheit, Erlebnisse in verschiedene Spielformen zu verarbeitet und zu vertiefen.
Sie lernen Regeln zu akzeptieren und Konflikte zu lösen.






 
G:     GEBURTSTAG

Der Geburtstag ist ein wichtiges Ereignis im Leben eines Kindes. An diesem Tag ist das Kind Mittelpunkt der Gruppe,  die Gruppe nimmt Anteil an diesem Ereignis und gestaltet das Geburtstagsfest.
Das Geburtstagskind darf für die Gruppe etwas zum Vesper mitbringen.


G:     GESUNDES VESPER

Im Kindergarten legen wir darauf Wert, dass die Kinder ein gesundes Vesperbrot von zuhause mitbringen. Bitte denken sie daran keine Süßigkeiten mitzugeben und wechseln sie immer wieder mit dem Angebot des Vespers ab. Es gibt so viele Möglichkeiten: Brot, Gemüse, Obst, Joghurt...


H:     HAUSSCHUHE

Bitte geben sie Ihrem Kind Hausschuhe mit rutschfester Sohle mit. Wir tragen die Hausschuhe über das ganze Jahr.


I:     INSEL DER GEBORGENHEIT

Uns ist es ein Anliegen, dass sich die Kinder bei uns wohl- und geborgen fühlen..
Dieses soll unterstützt werden durch gemütliche Räume, pädagogisch wertvolles Spielmaterial, Rückzugsmöglichkeiten.





J:     JAHRESPLAN

Am Anfang eines Kindergartenjahres wird ein Jahresplan festgelegt, der verschiedene Schwerpunkte beinhaltet. Z.B. Tiere, unsere Stadt, die Sinne...


K:     KRANKHEIT

Wir freuen uns, wenn wir benachrichtigt werden, sobald ein Kind krank ist und nicht am Gruppenalltag teilnehmen kann. Bei ansteckenden Krankheiten geben sie uns bitte schnellstmöglich Bescheid, damit wir die restlichen Eltern informieren können.


L:     LERNEN

Die Kinder werden in verschiedenen Bereichen gefördert und unterstützt.
Ein kleiner Auszug der Bereiche:
Spracherziehung:  Bilderbücher, Fingerspiele, Gedichte, Klatschspiele...
Musikalische Erziehung: Lieder, Umgang mit Instrumenten
Religiöse Erziehung: biblische Geschichten, Gebete, religiöse Feste
Natur / Umwelterziehung: Exkursionen, Experimentieren
Hauswirtschaft: Backen, Kochen
Bewegungserziehung: Turnen, Körperwahrnehmung
Ästhetische Erziehung: Werken mit verschiedenen Materialien.


M:     MATERIAL ZUM SPIELEN

Es gibt immer wieder verschiedene Materialien aus Holz, besondere Papiere...
Bei diesen Materialien kann und darf das Kind einfach kreativ sein und eigenen Erfahrungen sammeln.





M:     MORGENKREIS

Jeden Tag nach der gemeinsamen Freispielzeit, trifft sich die Gruppe am runden Teppich zum Morgenkreis.
Hier wird sehr stark das Gruppengefühl gestärkt.







 
N:     NATUR, JAHRESZEITEN

Kinder sollen für die Natur und ihre Schönheit sensibilisiert werden, in dem sie diese erleben. Dies geschieht im Kindergarten durch Spaziergänge, Naturwahrnehmungen, Waldtage von Frühjahr bis Herbst...


Ö:     ÖFFNUNGSZEITEN

Vormittags:    Montag bis Freitag
                       7.45 Uhr – 12.15 Uhr
                       (11.45 Uhr –12.15 Uhr flexible Abholzeit)
Nachmittags:  Montag, Dienstag, Donnersatg
                       13.30 Uhr- 16.00 Uhr
 
 
P:     PÄDAGOGISCHER TAG

Am ersten Tag nach den Sommerferien wird das Team, das neue Kindergartenjahr strukturieren und Schwerpunkte festlegen.

Hierbei steht die pädagogische Arbeit im Mittelpunkt, zusätzlich werden Aktivitäten rund ums Kindergartenjahr angedacht und geplant.
An diesem Tag bleibt der Kindergarten für die Kinder geschlossen.

 
P:    PORTFOLIO




Jedes Kind hat seinen eigenen, unverwechselbaren Weg der Entwicklung und des Lernens.
Wir begreifen es als wichtige Aufgabe, die individuellen Entwicklungs- und Lernwege der Kinder genau zu verfolgen und zu dokumentieren. Je besser wir über jedes Kind Bescheid wissen, desto sicherer können wir sein, es auf eine optimale und ihm gemäße Art zu fördern.
Aus diesem Grund führen wir für jedes Kind ein Portfolio, indem wichtige Entwicklungsschritte und erreicht Bildungsziele dokumentiert und reflektiert werden.
Im Kindergartenportfolio wird alles gesammelt, was die Entwicklung des Kindes dokumentieren kann: Entwicklungseinschätzungen, Beobachtungen, Fotos aus dem Kindergartenalltag, Kommentare von Kindern, Eltern und Pädagoginnen. Kindergartenportfolios sind keine Kinderakten, sondern sollen Kindern, Eltern und Pädagoginnen die Geschichte des Aufwachsens jedes Kindes erzählen und illustrieren: Deshalb finden sich auch Zeichnungen, Sprüche, Erzählungen und Gedanken des Kindes im Ordner.
Sie als Eltern sind eingeladen, eigene Dokumente für das Portfolio beizusteuern. Bei den jährlichen Elterngesprächen wird gemeinsam mit den Erzieherinnen das Portfolio betrachtet, über Lernerfolge gesprochen und Entwicklungsfortschritte gelobt. Außerdem wird verabredet, wie man das Kind weiter fördern und unterstützen kann.

 
    
Q:     QUATSCH

... gehört zum Leben. Lachen ist gesund und bei uns erlaubt!!!


R:     RELIGION

Unser Kindergarten sieht sich als Teil der Kirchengemeinde und ist sich seiner Aufgabe als evangelischer Kindergarten bewusst.
Die Kinder sollen während ihrer Kindergartenzeit eine ganzheitliche christliche Erziehung erfahren, die sich nicht nur im Gebet, Liedern, biblischen Geschichten und Gottesdiensten erschöpft, sondern alle Bereiche umfasst.
Sie sollen ein lebendiges Gottesbild vermittelt bekommen.
Unser Ziel ist es, sie mit dem Christentum vertraut zu machen und Gott als liebenden Vater zu erleben.
Dem Kirchen- und dem Kindergartenjahr entsprechend werden immer wieder religiöse Inhalte vermittelt.
Kirchliche Feste wie Advent, Weihnachten, Ostern,... werden besonders hervorgehoben, indem sie mit den Kindern in fröhlicher Weise gefeiert werden.


S:     STUHLKREIS

Nach dem gemeinsamen Vesper treffen sich alle Kinder im Stuhlkreis bzw. in der Kleingruppe um bestimmte Angebote durchzuführen.
Inhalte entnehmen sie dem Punkt Lernen im Kindergarten ABC



Der Stuhlkreis beim Zirkusgeburtstag
Der Stuhlkreis beim Zirkusgeburtstag

Der Stuhlkreis beim Zirkusgeburtstag




T:     TURNEN

Wir haben die Möglichkeit einmal pro Woche in der Turnhalle zu Turnen.
Die Kinder werden hier nach Alter in Turngruppen eingeteilt. Neue Kindergartenkinder dürfen ca. nach 3 Monaten Eingewöhnungszeit mit zum Turnen.
 

U:     URLAUB

Die Ferientermine werden sie durch einen Terminplaner, den sie von uns im Kindergarten erhalten, erfahren....und >HIER<


V:     VESPER

Wir vespern mit den Kindern nur am Vormittag gemeinsam und legen hier auf eine gesunde und ausgewogene Zwischenmahlzeit wert. Z.B. Obst, Joghurt, Käsebrot, Wurstbrot... Keine Süßigkeiten.
Am Nachmittag praktizieren wir das freie Vesper, wo jedes Kind etwas mitbringen darf, aber nicht muss und selber entscheiden kann, wann es darauf Hunger bekommt.
Zum Trinken bieten wir den Kindern leckeren Tee (Gummibärchentee, Apfeltee...) und Wasser an.





 
W:    WALDTAG

Im Herbst 2007 hatten wir eine ganze Waldwoche. Da diese Erfahrung wirklich wertvoll für die Kinder war, möchten wir nun auch Waldtage während des Kindergartenjahres anbieten. Sie finden momentan immer im Wechsel mit den Schlaumeierfreitagen statt.
Unsere Kleinsten tun sich mit dem langen Weg schwer und dürfen deshalb mit einer Erzieherin im Kindergarten bleiben und dort Aktivitäten erleben, die dann speziell für die Kleinen abgestimmt sind.
 

W:   WICHTIGES

Wichtige Termine und Informationen über den Kindergartenalltag erfahren sie in unseren Elternbriefen. Diese kommen ca. alle 2 Monate heraus. Darin sind Informationen enthalten, die sie sich bitte notieren sollten, da nicht für alles noch eine separate Einladung oder Erinnerung kommt.


Z:     ZÄHNE PUTZEN

Um den Kindern die Wichtigkeit der Mundhygiene nahe zu bringen, putzen wir auch im Kindergarten mit den Großen täglich und mit den Mittleren und Kleinen immer wieder die Zähne.
Jedes Kind bekommt von uns einen eigenen Zahnbecher und Bürste. Diese werden immer wieder erneuert.
Die Fachkraft vom Gesundheitsamt mit Schwerpunkt „Gesunde Zähne“ besucht uns immer wieder.