Die Schluss-Steine

 

Von den Schlusssteinen im Chorgewölbe ist nur der erste original: das Rad der heiligen Katharina von Alexandrien, ihr Marterinstrument.

Sie sollte mit einem reichen Heiden verheiratet werden. Das lehnte sie ab. Sie kam vor Gericht.

Dort soll sie die Richter in Grund und Boden geredet haben (schon damals gab es mutige und beredte Frauen!).

Schließlich wurde sie am Rad hingerichtet.

 

 

Die anderen Schlusssteine wurden nach Anregungen von Prof. Hansmartin Decker-Hauff bei der Renovierung 1964/65 gestaltet:

 

Die drei Rosen, Zeichen von Maria ("Marienkirche")

 

Die drei Goldklumpen, Erinnerung an die Nikolauslegende, welcher drei armen Jungfrauen aus dem Bischofsschatz drei Klumpen Gold durchs Fenster geworfen haben soll, damit sie ordentlich heiraten und nicht der Armuts-Ausbeutung oder Prostitution ausgesetzt waren.

Ein Teil der Dornhaner Kirche diente im Mittelalter auch der Verehrung von Nikolaus.

Die drei Ringe: Zeichen der Dreieinigkeit