Stallweihnacht mit allen Sinnen

Aus allen Richtungen strömten am 4. Advent auch in diesem Jahr wieder die Menschen zum Stall der Familie Pfau auf dem Aischfeld. Von Dornhan machten sich eine Wandergruppe und ein Bus auf den Weg und viele kamen mit dem Auto.  Der Gesprächskreis Aischfeld von der Dornhaner evangelischen Kirchengemeinde hatte die Reithalle zu einem Stall mit vielen Sitzplätzen umgebaut die am Ende wieder doch nicht ausreichten.
Vor dem Stall wurden die Gäste von Maria und Josef begrüßt. Bei ihrem Auftritt im Gottesdienst unterhielten sie sich dann nachdenklich darüber wie sich die Geburt Jesu wohl auf ihr Leben auswirken würde.
Prädikantin Beate Pfau ging in ihrer Predigt darauf ein dass das Weihnachtsfest sich erst über Jahrhunderte zu der heutigen Form entwickelt hat und dass trotzdem die eigentliche Geschichte um Jesu Geburt immer noch nicht vergessen wurde. Und dass sich immer wieder Menschen von der Geburtsgeschichte Jesu berühren haben lassen. Schon die Hirten als gestandene und keineswegs zimperliche Männer spürten dass dieses Kind die Welt verändern wird.
 Auch für sie ging der Alltag anschließend weiter, sie hatten einen harten Job. Aber Jesus ging mit ihnen. Diese Weihnachtsnacht hat die Welt verändert. Gott wird Mensch.
Ab da gab es ein "vor Christi Geburt" und ein "nach Christi Geburt".
Wird diese Nacht auch uns verändern?
Für den schönen musikalischen Rahmen sorgte in bewährter Weise der Posaunenchor. Mit Mundharmonika und Gitarre brachte das Duo Daniel Fiedler und Benjamin Bronner weihnachtliche Stimmung in den Stall.
Schafe, Pferde und die zwei Esel Moritz und Liesel der Familie Bombis waren für jung und alt ein Anziehungspunkt.
Nach dem Gottesdienst nutzten noch viele die Gelegenheit sich mit Wurst, Glühwein und anderen Leckereien zu stärken und sich zu unterhalten. Das Opfer und die Spenden des Abends gehen an das Forum Wiedenest für die Arbeit in Pakistan und Tansania.