Distrikt-Missions-Gottesdienst

Am 6. Januar, dem Erscheinungsfestes, ist es bereits Tradition, dass in Dornhan ein Missionsgottesdienst für den Distrikt stattfindet.
Diesmal war Jochen Stern zu Gast, der aus seiner Arbeit in Papua-Neuguinea berichtete, wo er im Auftrag der Liebenzeller Mission mit seiner Frau und den Kindern als Missionar tätig war.
Bei Papua-Neuguinea denkt man in erster Linie vielleicht eher an Urwald, und doch gibt es dort auch Industriestädte, in denen viele Menschen in Dreck und Armut leben. Ohne Hoffnung auf Besserung ihrer Lage werden viele kriminell.
Hier setzt die Arbeit der Stadtmission an unter dem Motto "Gottes Liebe verkündigen und menschlichen Nöten begegnen".
Junge Männer bekommen die Möglichkeit, lesen und schreiben und einen Beruf zu erlernen. Damit ist es dann kein Problem mehr, einen Arbeitsplatz zu finden und aus dem alten Teufelskreis auszubrechen.

In seiner Predigt ging Jochen Stern auf die Gemeinsamkeiten ein zwischen den kriminellen Jugendlichen in Neuguinea, den 12 Jüngern Jesu und uns:
"Was für ein hoffnungsloser Haufen".
Aber nur auf den ersten Blick: Denn Gott hilft uns auf, wenn wir fallen. Und er baut sein Reich durch diese Menschen: Durch die ersten Jünger, durch die vormals kriminellen Jugendlichen in Papua-Neuguinea und durch Dich und mich - wenn wir es zulassen.

Pfarrer Georg Steffens aus Peterzell führte durch den Gottesdienst. Der Chor Aufwind aus Betzweiler-Wälde bereicherte den Gottesdienst mit vier sehr schönen Liedvorträgen.