Bergfreizeit im Montafon

Am Morgen des 1. September machten sich 13 Leute auf den Weg von Dornhan nach Gaschurn im Montafon. Die Wetteraussichten waren nicht so gut, und unterwegs hat es fast immer mehr oder weniger kräftig geregnet. Als wir aber am Ziel angkommen waren, hörte der Regen unerwartet auf, und als wir die Autos ausgeladen hatten, zeigte sich auch stellenweise der blaue Himmel. So konnten wir uns wider Erwarten auf den Weg zu einer schönen Wanderung machen. Sie führte von Gortipohl aus von 950 Metern Höhe am dortigen Wasserfall vorbei bis auf 1.634 Meter Höhe. Am Samstag morgen hat es dann wieder geregnet und wir haben daher die Bibelarbeit von Pfarrer Hansjörg Landenberger vorgezogen und haben uns dann erst um die Mittagszeit auf den Weg gemacht. Bewaffnet mit Regenjacken und Regenschirmen sind wir dann vom Tal auf 980 Metern zur Mittelstation der Versettlabahn auf 1.480 Höhenmetern hochgewandert. Von dort ist dann ein Teil mit der Bahn hinuntergefahren und die anderen sind an einem schönen Weg entlang zurückgewandert. 
Am Abend erwartete uns dann immer ein gutes Abendessen, für das Brigitte Landenberger gesorgt hatte. Anschliessend saß man in geselliger Runde beisammen. Abendandacht, fröhliches Singen und Kartenspiele gehörten auch dazu.
Am Sonntag stand nach Frühstück, Packen und Hausputz der Besuch des Gottesdienst in der Gaschurner Kirche auf dem Programm. Da an diesem Sonntag die Einsetzung des neuen Pfarrers erfolgte, konnten wir einen bunten Gottesdienst erleben, an dem sich der Musikverein, Feuerwehr und andere Vereine beteiligten. Viele der Einheimischen hatten auch ihre Tracht angelegt.
Wir selbst haben im Gasthaus zur Mühle noch gut zu Mittag gegessen, bevor wir uns wieder auf dem Heimweg machten.