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Wieder- / Eintritt in die Kirche
 
Eintritt (Wiedereintritt) in die Kirche:

Wie man aus der Kirche austritt, das hat sich heute bei vielen Leuten herumgesprochen.
Deshalb ist es auch wichtig, zu wissen, wie jemand in die Kirche eintritt oder wieder eintritt.
Auf jeden Fall setzt man sich mit dem Pfarrer in Verbindung.
Tel. 07455/1234, Bühlerstraße 15.
Wenn jemand noch keine Verbindung mit dem christlichen Glauben gehabt hat, dann vereinbaren wir einige Abende, bei denen wir über den Glauben an Gott den Schöpfer, über Jesus, über die Bibel, über das Gebet, über den Gottesdienst und die Kirchengemeinde sprechen. Am Ende dieser Gespräche steht die heilige Taufe. Damit ist der Täufling Mitglied der Kirchengemeinde geworden.
Wenn jemand früher aus der Kirche ausgetreten ist und wieder eintreten will, setzt er sich mit dem Pfarrer in Verbindung. Dann gibt es auch ein persönliches Gespräch an einem Abend. Dabei kann der Betreffende sagen, was ihn an der Kirche geärgert hat, wie es ihm nach dem Austritt ging und warum er wieder in die Kirche eintreten möchte.
An einem Sonntag im Anschluss an den Gottesdienst wird der oder die Ausgetretene im Gemeindehaus in einer Begrüßung wieder in die Kirchengemeinde aufgenommen. Dabei sind außer dem Pfarrer noch zwei Zeugen oder Zeuginnen anwesend.
Meist sind dies Kirchengemeinderäte oder Mitglieder der Gemeinde, zu denen der Betreffende Vertrauen hat.
Wir freuen uns, dass es nicht nur Kirchenaustritte, sondern auch Kircheneintritte gibt!

 

Hier gibt es weitere Infos:
http://www.elk-wue.de/glauben/kircheneintritt/

 

Beerdigungen und Trauungen von Menschen,
die nicht unserer evangelischen Kirche angehören


Wenn Familienangehörige das Bedürfnis haben, dass ein Familienmitglied kirchlich bestattet wird, das nicht in unserer Kirche war, wenn jemand einen Ehegatten kirchlich heiraten möchte, der nicht Mitglied unserer Kirche ist, bedarf es eines seelsorgerlichen Gesprächs.
Es geht in beiden Fällen nicht um irgendein feierliches Ritual, sondern um die Verkündigung von dem Gott, der uns in Jesus Christus nahe ist. Wenn dieses geklärt ist, kann eine evangelische Beerdigung stattfinden. Allerdings würde ich sie nicht halten, wenn ich wüsste, dass der Verstorbene mit dem Glauben an Jesus Christus überhaupt nichts zu tun haben wollte. Wir brauchen in solchen Fällen Klarheit und Wahrheit.
Bei einer Trauung muss geklärt werden, ob der Partner, der nicht der Kirche angehört, bereit ist, die Überzeugung seines Ehegatten zu respektieren und ob er bereit ist, sich dem Gottesdienst und der Predigt zu öffnen. Wenn dies der Fall ist, beantragt der Pfarrer die Genehmigung der Trauung durch den Dekan. Erst wenn dieser zustimmt, kann die Trauung stattfinden.

 

Wird eine Trauung von einem Paar gewünscht, wo Partner geschieden wurden, bedarf es zuvor eines seelsorgerlichen Gesprächs. Dafür nimmt sich die Kirche die nötige Zeit. In einem Gespräch soll geklärt werden, ob der geschiedene Partner seinem Ehegatten vom bisherigen Leben berichtet hat. Wir stellen uns unter den Gott, der einem von Neuem hilft. Wir fragen uns, wie das Verhältnis zu dem bisherigen Partner aussieht. Wenn da nur Hass da ist, wird es für einen neuen Anfang nicht leicht sein. Dabei geht es nicht um irgendein Verhör oder die Ausforschung des Intimlebens durch den Pfarrer. Dieser weiß genau, dass eine Ehe immer wieder durch Krisen geht und der Vergebung Gottes und eines Neuanfangs bedarf. Wenn Klarheit da ist, beantragt der Pfarrer die Genehmigung der Trauung durch den Dekan. Wenn dieser zustimmt, kann die Trauung stattfinden.