Erntebittgottesdienst in Brandeck

Erntebittgottesdienst und Kirche im Grünen passen gut zusammen. Daher haben wir den Gottesdienst am 17. Juni in Brandeck unter freiem Himmel gefeiert.Viele der Besucher hatten sich zu Fuß oder mit dem Fahrrad auf den Weg ins Brandecker Tal gemacht.
Thema des Gottesdienstes war ein Wort Gottes vom Schluss der Noahgeschichte: "Solange die Erde steht, sollen nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht." 
Drei der Konfirmandinnen diskutierten in einem Anspiel die Herkunft der Erntebittgottesdienste. Diese wurden von König Wilhelm I. angeordnet, als im Jahr 1816 durch Regen und Unwetter katastrophale Missernten auftraten. Diese waren die Folge eines Vulkanausbruchs in Indonesien im Jahr 1815, durch den riesige Mengen von Asche in die Atmosphäre geschleudert wurden.   
Pfarrer Hansjörg Landenberger ging in seiner Predigt auf das genannte Wort Gottes an Noah ein. Gott hat zugesagt, die Erde nicht mehr durch eine Sintflut zu zerstören, da das "Dichten und Trachten des menschlichen Herzens böse ist von Jugend auf". Diese Feststellung hatte er auch schon vor der Sintflut getroffen und sich für die Sintflut entschieden.  Der Mensch hatte sich also nicht geändert, aber Gott hat sich geändert. Er will den immer wieder schuldig werdenden Menschen ertragen und bewahren.
In diesem Gottesdienst wurden auch die neuen Konfirmandinnen und Konfirmanden der Gemeinde vorgestellt und erhielten ihre Bibeln überreicht. Zwei der insgesamt acht Jugendlichen konnten jedoch nicht persönlich anwesend sein.
Für die musikalische Begleitung sorgte der Posaunenchor unter der Leitung von Sebastian Müßigmann.